Entwicklung
Die Idee für den ökologischen, multifunktionalen Langzeitdünger aus Schafwolle wurde mit der Schließung der einzigen deutschen Woll-Kämmerei in Bremen und parallel dazu der Leerung der australischen und afrikanischen `Woolstocks` geboren.
Mit diesen beiden Problemen ging ein Preisverfall der Rohschafwolle einher, in dessen Folge die Schäfer einen deutlich schlechteren bis keinen Wollabsatz mehr hatten, was sogar zur Entsorgung von Wolle als Abfall und zur Reduzierung von Schafbeständen führte.
Die gemeinsam vom Institut für Agrar- und Stadtökologischen Projekte (IASP) an der Humboldt-Universität zu Berlin und der ifn Anwenderzentrum GmbH Lauchhammer entwickelten Düngepellets bieten den deutschen Schafzüchtern und -haltern eine Absatzalternative.
Die Herstellung der Düngepellets erfolgt in einem vierstufigen Prozess, bestehend aus Zerkleinerung, Trocknung, Pelletierung und Verpackung.
Die Entwicklung wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
(BMWi) im Programm PRO INNO II des Projektträgers Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF).
Die Markteinführung wird unterstützt
durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und die Vereinigung der Landesschafzuchtverbände (VDL).
